Heft 02 2006
Präventionaspekte in der Onkologie werden zunehmend wichtig, Aromatasehemmer im klinischen Alltag angekommen, Wie erfüllt der Gynäkologe seine Vorsorgepflicht?, Vulvadystrophien und rezidivierende Vulvainfektionen, Viren, Warzen,...
Übersicht
Viren, Warzen, Zervixkarzinome neue Ergebnisse der HPV-Forschung
Zwei Nachrichten der jüngeren Forschungsgeschichte veränderten die medizinische Landschaft. Die „schlechte” Meldung lautete: Viren können Tumore verursachen, die gute hingen: prophylaktische Impfungen sind möglich.
Dr. med. Friederike Gieseking, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf
Übersicht
Vulvadystrophien und rezidivierende Vulvainfektionen
Die Differenzialdiagnostik und Therapie rezidivierender Vulvainfektionen und von Vulvadystrophien gestalten sich in der Praxis häufig schwierig. Leitsymptom dieser Erkrankungen st der Pruritus vulvae. Die Betroffenen haben zumeist einen längeren Leidensweg mit mehreren Therapien hinter sich. Im nachfolgenden sollen die aktuelle Diagnostik und Therapie rezidivierender Vulvainfektionen bzw. der Vulvadystrophien dargestellt werden.
Dr. med. Ellen Mann, Professor Dr. med. Bernd Gerber, Universitäts-Frauenklinik Rostock
Interview
Wie erfüllt der Gynäkologe seine Vorsorgepflicht?
Interview mit Dr. med. Werner harlfinger, Mainz
Kongress
Aromatasehemmer im klinischen Alltag angekommen
Bericht vom 27. Deutschen Krebskongress (DKK), Berlin, 22. 26. März
In die adjuvante Hormontherapie beim frühen Brustkrebs ist Bewegung gekommen: Aufgrund der in mehreren Studien übereinstimmend nachgewiesenen Überlegenheit moderner Aromatasehemmer gilt die 5- jährige Tamoxifen-Therapie bei postmenopausalen Frauen mit rezeptorpositivem
Brustkrebs heute nicht mehr als Standard.
Nationale und internationale Therapieempfehlungen sprechen sich stattdessen für die initiale Behandlung mit einem Aromatasehemmer über 5 Jahre oder für die Umstellung auf eine Substanz dieser Wirkgruppe nach 2 bis 3 Jahren Tamoxifen aus.
Dr. Katharina Arnheim, Berlin
Kongress
Präventionaspekte in der Onkologie werden zunehmend wichtig
Bericht vom Cancer Prevention Congress 2006, St. Gallen, 16. 18. Februar 2006
Bereits zum vierten mal fand dieses Jahr die Cancer Prevention Conference in St. Gallen statt. Dieser Kongress wechselt sich mit dem ebenfalls im zweijährigen Turnus stattfindenden Kongress „Primary Therapy of Early Breast Cancer” ab. Dieses Jahr bot das Treffen 2.000 Teilnehmern aus aller Welt die Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Krebsprävention zu informieren.
Dr. med. Annette Breuer, Klinik für Gynäkologie und gynäkologische Onkologie